Modul 01/Einheit 3 von 4

Der Notgroschen

Warum du vor dem Investieren eine finanzielle Reserve aufbauen solltest.

Was sollte ich noch zusätzlich beachten, bevor ich loslege?

Bevor man mit dem Investieren beginnt, sollte zuerst eine finanzielle Sicherheitsreserve aufgebaut werden: einen sogenannten Notgroschen. Dabei handelt es sich um Geld, das jederzeit verfügbar ist und ausschließlich für unvorhergesehene Ausgaben gedacht ist.

Er dient als finanzieller Puffer, um in schwierigen Situationen nicht in Schulden geraten zu müssen oder langfristige Geldanlagen unüberlegt auflösen zu müssen.

Ein bekannter Finanzexperte beschreibt dabei folgendes Vorgehen:

Was du wissen solltest:

  • Jeder sollte einen Notgroschen haben, der einen für finanzielle Notlagen wie Schicksalsschläge oder unerwartete große Ausgaben absichert.
  • Den Notgroschen kann man anhand des monatlichen Nettoeinkommens oder der Monatsausgaben bestimmen: Jeweils drei bis sechs Einheiten davon sollte man vorhalten.
  • Bei der Bestimmung der Höhe des Notgroschens sollte man individuell Sicherheitsgefühl, Opportunitätskosten und persönliche Faktoren (Familie, Jobsicherheit, etc.) balancieren.
  • Es lohnt sich, den Notgroschen auf einem separaten Konto zu führen, um ihn von den alltäglichen Einnahmen und Ausgaben abzugrenzen.
  • Gerade ein Tagesgeldkonto bietet sich aufgrund seiner Sicherheit und Flexibilität an.
  • Weder festverzinsliche noch risikobehaftete Geldanlagen sollten für den Notgroschen verwendet werden.
  • Besonders wichtig: Der Notgroschen muss jederzeit verfügbar sein.

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